Freitag, September 19, 2008

Insterburg & Co - Herzlichen Glückwunsch zur Eintrittskarte (1974)


Ich habe kürzlich die Biographie von Karl Dall gelesen, der seine Ergüsse auch in diesem Quartett einbringen durfte. So lesenswert wie diese Biographie, so hörenswert sind auch die Platten von damals. Und das ist durchaus nicht abwertend gemeint, sonst würde ich Ihnen die Platten hier wohl kaum vorstellen, oder? Sehen Sie... da ich auch eine große Menge ausländischer Gäste in meinem Blog empfange, habe ich mir gedacht, dass ein Scat-Stück wohl ein Kompromiss ist, der weltweit Gehör und Anklang findet. Von Ingo Insterburg, Karl Dall, Peter Ehlebracht und Jürgen Barz kommt hier also der Peter mit seinem Dosophon und bringt uns das Stück "Schappi near the Spargelbeet" mit. Die Intro, ein Hauptbestandteil eines jeden Stücks der fröhlichen Insterburger, ist natürlich auch mit dabei. Aber was will man mehr? Ungewöhnliche Künstler, ungewöhnliche Instrumente und ungewöhnliche Texte. Hervorragender Stoff!
Das Dosophon hat sich leider in der späteren Popmusik nicht durchsetzen können und teilt somit das Schicksal der Zither...

Dem geneigten Kenner bzw. auch dem Nichtkenner empfehle ich noch die Studio-LP "Hohe Schule der Musik", die zum besten Dilettantismus und Nonsens der Unterhaltungsbranche gehört. Die "Hohe Schule der Musik" ist auch auf CD erschienen, auf die anderen warten wir noch. Zumindest ich...

Insterburg & Co. - Schappi near the Spargelbeet

Mittwoch, September 17, 2008

Horst Jankowski - Jankowski Meets Beethoven (1971)


Ja, meine Damen und Herren, nicht nur Herr Mozart hat einen türkischen Marsch komponiert. Herrn Beethoven zog es damals auch in die Ferne, die uns heutzutage gar nicht mehr so fern ist. Die einen fliegen nach Anatolien, die anderen brauchen nur vor ihre Haustür in Köln-Mülheim zu treten... Hier kommt unser allseits beliebter Horst J., der nach seinem Treffen mit Ludwig v. B. dessen türkischen Marsch neu interpretierte...

Horst Jankowski - Türkischer Marsch

Montag, September 15, 2008

Ruth Welcome - Continental Zither (1955)


Nicht nur in Lateinamerika ist die Zither einsetzbar. Auch auf dem europäischen Kontinent hat sie sich durchgesetzt. Nun ja, so richtig populär war sie wohl nie, also machen wir uns da nichts vor... Hier kommt Frau Welcome noch einmal mit ihrer Version des fröhlichen Wandergesellen. Im deutschen Text dieses Volkslieds werden auch die psychologischen und genetischen Aspekte der alten Familienstrukturen beleuchtet: Mein Vater war ein Wandersmann, und mir liegt's auch im Blut..." Wie der Vater, so der Sohn. Obwohl die geschlechtliche Eindeutigkeit lediglich im weiteren Verlauf des Textes durch den Hinweis auf seine Kopfbedeckung implementiert wird, der damals den männlichen Zeitgenossen vorbehalten war. Weil ich hier aber keine soziologische Diskussion führen möchte, kommt hier die Instrumentalversion mit Akkordeon und Zither...

Ruth Welcome - The Happy Wanderer

Samstag, September 13, 2008

Ruth Welcome - Latin Zither (1957)


Die 1919 in Deutschland geborene Zitherspielerin Ruth Annelies Welcome veröffentlichte in Amerika lebend von 1950 an eine Reihe damals ausgesprochen populärer LPs mit Zithermusik. Allen voran natürlich das Titelstück aus dem Film "Der dritte Mann", das Sie, wenn Sie keine bayrische Hausmusik machen, wohl als einziges Zitherstück kennen. Hier haben Sie aber die Möglichkeit, die Qualitäten einer Zither im lateinamerikanischen Anwendungsgebiet zu testen. Ich bin gespannt, ob es Ihren Ohren pläsiert...

Ruth Welcome - Siboney

Freitag, September 12, 2008

Ferrante & Teicher - The Enchanted World of Ferrante & Teicher (1961)


Louis Teicher ist am 3. August dieses Jahres gestorben. Die Welt verliert mit ihm einen der innovativsten Pianisten der Mitte des letzten Jahrhunderts. Hätte es damals schon die Wahlen zum Brillenträger des Jahres gegeben, wären diese beiden Herren sicherlich in die engere Wahl gekommen... Hier kommen die beiden noch einmal für Sie mit ihrem "Tanz des mexikanischen Hutes" bzw. "Mexikanischer Tanz mit Hut". Sie merken schon, dass zuweilen auch guten Übersetzern nicht alles gelingt...

Ferrante & Teicher - Mexican Hat Dance

Donnerstag, September 11, 2008

Frank Valdor - Goes Western (1972)


Über Frank Valdor habe ich ja bereits in meinen anderen Artikeln genug geschrieben, deshalb kommt hier eine Platte, die zwar kein Clint Eastwood-Gefühl aufkommen lässt, sondern vielmehr die heitere Seite des Cowboylebens beleuchtet, aber auch das muss sein. Eines dieser Stücke im Medley-Stil können sie sich nun auch gern anhören...

Ein Stück Frank-Valdor-Western-Medley

Mittwoch, September 10, 2008

Various Artists - Stereo à la Carte (1966)

Various Artists - Stereo à la Carte 2 (1967)

Various Artists - Stereo à la Carte 3 (1968)

Various Artists - Stereo à la Carte 4 (1969)

Various Artists - Stereo à la Carte 5 (1971)


Diese kleine Serie hatte ich schon länger in meinen Entwürfen vorgemerkt. Es sind die Einführungsplatten zu der "Phase 4 Stereo"-Serie von Decca bzw. London. Da fast jeder Musikfreund die Originalplatten der verschiedenen Künstler hat, braucht man im Nachhinein diese Sampler-Serie nicht. Man spart sich allerdings das lästige Zusammenstellen einer Compilation... Hier dürfen Sie sich dann die fünfte Folge dieser Serie anhören, wenn Sie denn möchten. Viel Spaß mit Edmundo Ros, Werner Müller & Co...

Various Artists - Stereo à la Carte 5

Freitag, August 29, 2008

Leo Diamond - Exciting Sounds of the South Seas (1961)


Mögen Sie Ukulele? Nun, um diese Frage beantworten zu können, müssten Sie zunächst einmal wissen, was eine Ukulele ist: Eine Ukulele ist eine Kindergitarre, genau so eine, wie Sie zu Ihrem achten Geburtstag geschenkt bekommen haben. Musik kann man nicht wirklich darauf machen, es sei denn, man ist so unmusikalisch und unbegabt wie Stefan Raab, dann setzen Sie einfach Ihr Corega-Tabs-Grinsen auf und niemand achtet mehr auf das widerliche Geschrammel. Leo Diamond aber spielt Mundharmonika, einen anderen Partykiller. Das macht er aber so gut, dass man sich selbst nach Hawaii wünscht und seine von ihm bespielte Dame mit der Ukulele auch noch erträgt. Hier kommt die "Ukulele Lady" von einem der besten Mundharmonikaspieler der Welt, Leo Diamond...

Leo Diamond - Ukulele Lady

Donnerstag, August 28, 2008

Ferrante & Teicher - Spirit of 176 (1966)


"Spirit of 176"? Der "Geist der 176"? Was soll das denn wohl bedeuten? Was bringen uns die amerikanischen Marek & Vacek denn hier Kryptisches? Mal sehen, ob wir etwas herausfinden können: §176 StGB Sexueller Missbrauch von Kindern - ein sehr gewagtes Thema für eine Schallplatte... Im alten Rom beruft Marc Aurel seinen Sohn Commodus im Jahre 176 zum Mitregenten - hmm, eine Platte für Orgien? Wohl kaum... Dann ist es wohl doch nur die Zahl, die herauskommt, wenn man die Tasten zweier Konzertflügel addiert, das würde vieles erklären. Schließlich wollen die beiden Herren ja keine politischen Botschaften transportieren, sondern ihr Publikum unterhalten. À propos unterhalten: Hier kommt dann der Alleinunterhalter für Sie, obwohl die beiden zu zweit sind. Zumindest waren Sie sie es bei der Aufnahme dieser Platte. Leider ist der eine von den beiden vor kurzer Zeit verstorben. Vielleicht googeln Sie ja mal, welcher... Viel Vergnügen! Nicht beim Googeln, sondern beim Entertainer... Haben Sie sich eigentlich schon das Original von Marvin Hamlish angehört? Sie finden das übrigens auch auf meiner Seite...

Ferrante & Teicher - The Entertainer

Mittwoch, August 27, 2008

Living Strings - The World We Knew (1972)


Nun ja, endlich habe ich mal ein wenig Zeit gefunden, meine "Living Things"-Sachen zu sichten. Sehr viele Platten sind bereits im Netz veröffentlicht worden, sodass die Auswahl an verbleibenden Schätzchen eher gering ist. "The World We Knew" ist natürlich ein Klassiker, deshalb überrascht es mich auch ein wenig, dass diese Platte im Netz bislang noch nicht zu finden ist. Bis heute natürlich. Gespickt mit Doppelpacks hat diese Platte natürlich genau den gleichen Charme wie die anderen Living Strings Platten auch, aber dem einen oder anderen fehlt dieses Schmuckstück vielleicht noch in der Sammlung. Hier kommt also eine kleine Kostprobe, nämlich Floyd Cramers "Last Date" gepaart mit Emmanuel Chabriers "Espana Suite". Hier in der Version der Living Strings. Viel Vergnügen...

Living Strings - Last Date / Espana Rhapsody

Pato Garcia - Hi-Fi Pop Gitarre (1977)


Über Pato Garcia weiß ich rein gar nichts. Außer, dass er Gitarre spielt. Hi-Fi Pop Gitarre, um genau zu sein. Wie er es macht? Am besten hören Sie mal selbst, wie Herr Garcia Rimsky-Korsakoffs Hummelflug zupft:

Pato Garcia - The Flight of the Bumble Bee

Dienstag, August 26, 2008

Simon Rady - Voices in Motion (1963)


Keine Frage, der Sommer ist gelaufen. Hätte ich nur zwei Wochen früher Urlaub genommen, dann hätte ich auch ein paar Sonnenstrahlen abbekommen. Nun denn, mein Hautkrebs-Risiko ist ob des sonnenlosen Wetters gen Null gesunken, obwohl das nach Auskunft meines Hautarztes erst in zwanzig bis dreißig Jahren akut wird. Beruhigt bin ich nach einem Hautkrebs-Screening allerdings doch: Sollte ich zwischen 2028 und 2038 Hautkrebs bekommen, lag es sicherlich nicht am Sommer 2008. Sollten Sie einen sonnigeren Sommer irgendwo auf dieser Welt verlebt und damit Ihr Hautkrebs-Risiko um das Unendlichfache gesteigert oder bereits Hautkrebs haben, dann wird Sie dieses Stück von Simon Rady und seinen Sängern aus der Sommer-Euphorie reißen bzw. Sie endgültig depressiv machen. "Autumn Leaves", die Herbstblätter, die langsam aber sicher am Boden verfaulen, der Franzose nennt das Stück "Les feuilles mortes", die sterbenden Blätter. Hier fallen also die Blätter für alle, die depressiv sind oder es noch werden wollen. Das Zuhören geschieht auf eigene Gefahr...

Simon Rady - Autumn Leaves

Donnerstag, Juli 24, 2008

Roberto Delgado - Caramba! (1965)


Roberto Delgado - Caramba 3 (1970)



Wieder einmal Roberto Delgado alias Horst Wende, diesmal mit seiner berühmten Caramba-Trilogie. Wie Sie unschwer erkennen können, fehlt mir Caramba 2, die ich aber in Kürze sicherlich von einem Kollegen erhalten werde. Im Gegenzug dafür habe ich ihm versprochen, mit der dritten Folge auszuhelfen. Nun denn, hier kommt der großartige Roberto Delgado! Carrrrrrammmmmmbaaaaaaa!

Roberto Delgado - Caramba 3

Mittwoch, Juli 09, 2008

The Swingin' Gentry Singers - Pop Goes the Country (1972)


Nun ja, alle anderen Blogs scheinen jetzt Singers-craze zu sein, Anita-Kerr-Singers, Rosy-Singers, Geoff-Love-Singers usw, usf. Da will ich natürlich in nichts nachstehen und präsentiere Ihnen die auch heute noch nahezu unbekannten Swingin' Gentry Singers. Mir persönlich ist dieses Vocal-Ensemble noch nie vorher aufgefallen, was aber nichts heißen mag. Auf jeden Fall implodiert oder explodiert hier erstmal das Gelände, der Anglophile onomatopoesiert (!) dies mit "Pop". Nun denn, wie auch immer: Pop ist in Zeiten von Tom Astor (ja, der mit der Sprühlack-Frisur) auch Country. Und dass das Genre "Country" auch über zum Schenkelklopfen verleitende Stücke verfügt, ist ja nicht erst durch das von den Carpenters populär gewordene Hank-Williams-Stück "Jambalaya" bekannt. Hier in der Version der Swingin' Gentry Singers...

The Swingin' Gentry Singers - Jambalaya

Mittwoch, Juli 02, 2008

Kurt Edelhagen - Olympia Parade (1972)


Kurt Edelhagen - Olympia Parade 2 (1972)




Nun ja, die Fußball-EM ist vorbei, Deutschland ist Vizemeister und du bist Deutschland. War doch so, oder? Egal. Wenden wir uns also dem nächsten Großereignis zu, das uns bevorsteht: Die Olympischen Spiele in Peking. Oder Beijing, wie es ja auch bei uns neuerdings heißt. Dazu habe ich zwei Schmuckstücke ausgegraben, die es in sich haben: Kurt Edelhagen hat mit seiner Bigband 1972 in München den Einzug der Nationen musikalisch untermalt und dafür auch die erste Goldmedaille bekommen, wenn man dem Aufkleber auf dem Plattencover Glauben schenken darf. Einige Länder gibt es zwar nicht mehr, aber als Einstimmung auf DAS Sportereignis 2008 dürfen Sie sich hier schon einmal musikalisch vorfreuen...

Kurt Edelhagen - Olympia-Parade

Kurt Edelhagen - Olympia-Parade 2

Donnerstag, Juni 26, 2008

Hugo Strasser - Barmusik (1963)


Es läuft zwar gerade die Fußball-EM, aber ab und zu hat man auch mal ein bisschen Entspannung nötig. Am besten natürlich in einer Cocktail-Bar. Und wenn dann noch hervorragende Bar-Musik wie zum Beispiel von Hugo Strasser zu hören ist, dann kann man sich zurücklehnen und das Leben ohne Hektik genießen. Ob die perfekte Untermalung für den Whisky an der Bar die Musik von Hugo Strasser sein kann, können Sie hier mit einem Medley ausprobieren. Na dann, Prost!

Hugo Strasser - Es liegt was in der Luft / Marina / Kalkutta liegt am Ganges

Freitag, Juni 20, 2008

Marvin Hamlisch - The Entertainer (1974)


Marvin Hamlisch wurde 1944 in New York geboren und gilt als einer der erfolgreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich stammt seine Familie, wie auch die von Barbra Streisand übrigens, aus Wien. Wenn Sie Scott Joplin's "The Entertainer" hören, dann hören Sie gewöhnlich die Version von Marvin Hamlisch, denn seine Version wurde im Film "Der Clou" verwendet. Herr Hamlisch schrieb sehr viele Filmmusiken und nebenbei auch noch das Musical "A Chorus Line", das auch bei uns erfolgreich war. Für seine Arbeit als Filmkomponist bekam er drei Oscars.
Dieses Album widmete Marvin Hamlisch neben einigen Eigenkompositionen komplett dem Komponisten des "Entertainer" Scott Joplin. Hier können Sie in das Titelstück hineinhören. Dann lassen Sie sich mal unterhalten...

Marvin Hamlisch - The Entertainer

Donnerstag, Juni 19, 2008

The Les Humphries Singers - Singing Kaleidoscope (1971)


Vom Gospelchor zur Pop-Ikone. Les Humphries brauche ich Ihnen nicht vorzustellen, Sie kennen ihn alle von Titeln wie "Mexico" oder "We Are Goin' Down Jordan". Les Humphries lebte damals in Hamburg und auch der als der selbsternannte Malle-König bekannte Schlagerbarde Jürgen Drews gehörte zu den Les Humphries Singers. Die Mischung brachte damals den Erfolg: Ein bisschen Gospel, ein Schuss Hippie und eine gute Prise Ethno, denn Les Humphries hatte Sänger unterschiedlichster Herkunft um sich geschart. Diese Musik versetzt einen direkt und ohne Umweg wieder zurück in die 70er...

Ein Les Humphries Medley

Samstag, Mai 24, 2008

James Last - Beachparty (1970)

James Last - Beachparty 2 (1971)

James Last - Beachparty 3 (1972)

James Last - Beachparty 4 (1973)

James Last - Beachparty 5 (1974)

James Last - Beachparty 6 (1975)


Ja, so etwas gehört natürlich zum Sommer dazu! Diese fantastische Serie aus den 70ern sollte bei keinem Pfadfindertreffen fehlen. Alles zum Mitsingen, falls man textsicher ist, oder zu Mitbrummen, falls man schon das ein oder andere Bier intus hat. Glücklicherweise muss ich diese Platten nicht alle heraufladen, da wäre ich nämlich einen ganzen Tag lang beschäftigt. Aber mein holländischer Kollege Loungelegends hat sich bereit erklärt, das zu übernehmen. Anfangen tut er mit Nummer vier, aber die anderen kommen sicher auch bald. Besuchen Sie doch einfach mal seine Website indem Sie hier klicken. Viel Vergnügen!

Ich habe gerade erfahren, dass der liebe Kollege wohl Probleme mit der sechsten Folge hat. Da helfe ich natürlich gern aus:

James Last - Beachparty 6

Dienstag, Mai 20, 2008

Henry Schultez - Wien à Gogo (1968)


Tja, da klappte wohl etwas mit der spanischen Zwiebel nicht, deshalb folgt hier binnen kurzer Zeit noch ein Album:
Henry Schultez heißt im wahren Leben Heinz Schultze und war Gitarrist bei James Last, Robert Last und Kai Warner. Aber er hat auch unter seinem internationalisierten Namen selbst Platten aufgenommen, unter anderem diese hier, die sich mit den Lebensgewohnheiten österreichischer Hauptstädter auseinandersetzt. Nein, nein! Das Stück "Im tiefen Keller sitz ich hier" ist von Ludwig Fischer aus Mainz und ist hier nicht mit drauf... Aber vielleicht interessiert Sie ja die 1473. Variation des Harry-Lime-Themas, dann sollten Sie mal in "Wien à Gogo" aus dem Jahre 1968 hineinhören...

Henry Schultez - Harry Lime Thema / I hab die schönen Maderln net erfunden

Montag, Mai 19, 2008

Tony Mottola - Spanish Guitar (1962)


Die "Roman Guitar" von Tony Mottola hatte ich Ihnen ja bereits vorgestellt. Hier kommt jetzt noch ein bemerkenswertes Gitarren-Album, nämlich die "Spanish Guitar". Aus dieser Platte möchte ich Ihnen gern den Tanz der spanischen Zwiebel präsentieren, so merkwürdig sich der Titel auch anhört. Am besten, Sie verschaffen sich selbst mal ein Bild von Tonys spanischer Gitarre und tanzen eine Runde mit der Zwiebel...

Tony Mottola - Dance of the Spanish Onion

Sonntag, Mai 18, 2008

James Last - That's Life (1967)


Ein netter Besucher meiner kleinen Vinyl-Liebhaber-Seite schlug unlängst vor, dass ich doch mal wieder eine in Vergessenheit geratene Scheibe von James Last vorstellen könnte. Ihm schwebte auch schon eine Platte vor, nämlich diese hier aus dem Jahre 1967. Diesem Wunsch komme ich gern nach. Hier also kommt eine fast in Vergessenheit geratene Platte von Hansi. Ich präsentiere Ihnen hier das Titelstück, das durch Frank Sinatra bekannt geworden ist. Viel Spaß...

James Last - That's Life

Dienstag, Mai 06, 2008

Berry Lipman - La Sega (1984)


Da es in meinem virtuellen Umfeld zur Zeit Leute gibt, die auf Berry Lipman geradezu abfahren, kommt hier noch eine Platte von ihm, die nicht so populär war, weil sie eher in den jazzigen Bereich tendiert. Wir Fachleute nennen solche Musik "Library Music". Diese Art von Musik wird hauptsächlich von TV-Journalisten zur Untermalung ihrer Reisebeiträge genutzt. Wobei es bei den Sendern ja nicht die Journalisten tun, sondern Leute, die extra dafür bezahlt werden. Das wäre übrigens auch ein Job, der mir gefallen könnte... Aber hören Sie sich doch einfach mal an, wie ein kleiner Elefant tanzt. Ähnlichkeiten mit Henry Mancinis "Baby Elephant Walk" aus dem Film "Hatari!" mit Hardy Krüger wären natürlich rein zufällig...

Berry Lipman - Baby Elephant Dance

Andre Kostelanetz - For the Young at Heart (1962)


Wieder mal umsonst gerippt, weil das Album auf CD erschienen ist. So geht es halt dann und wann. Seichte Melodien vom Großmeister der seichten Melodien. Aber die sind so seicht, dass es schon wieder schön ist. Für die nächste Hausparty ist diese Platte aber eher ungeeignet. Dann schon eher für Ihr nächstes autogenes Training...

Walter Wanderley - Batucada (1967)


Auch der brasilianische Orgelmeister Walter Wanderley ist auf CD zu haben. Für Fans der südamerikanischen Kultur ein absolutes Muss. Wenn Sie auf Gesang stehen, dann empfehle ich Ihnen noch die Platte "A Certain Smile - A Certain Sadness", die Walter Wanderley mit Astrud Gilberto zusammen aufgenommen hat. Ein Highlight der brasilianischen Musik, das auf keiner Cocktailparty fehlen darf.

The Bob Crewe Generation - Music to Watch Girls by (1967)


Hervorragende Musik von der Bob Crewe Generation, mitten aus dem Flower-Power-Pott. Wer die "Music to Watch Girls by" nicht kennt, der hat tatsächlich etwas verpasst. Sie haben allerdings die Chance, Ihren Wissensmangel auszugleichen, indem Sie sich diese Scheibe zulegen, die mit vielen Bonus-Stücken inzwischen auch auf CD zu haben ist...

James Last - The Rose of Tralee (1983)


Ebenfalls auf CD gibt es dieses schöne Album von James Last mit Melodien von der grünen Insel. Hauptsächlich finden wir irische Folklore, jedoch nicht im whiskey-geschwängerten Pogues-Stil, sondern eher zum Entspannen. Und wer von Ihnen immer noch glaubt, das Irland-Lied "Forty Shades of Green" sei ein uralter irischer Folksong, der lasse sich von mir eines Besseren belehren: Der Titel stammt aus der Feder von Johnny Cash, der auf einer Konzertreise in den 60ern von der grünen Insel so begeistert war, dass er dieses Lied schrieb...

The Brighouse & Rastrick Band - The Floral Dance (1978)


In meiner Jugend lief das Titelstück dieser LP im Radio rauf und runter. Mit den richtigen Stücken können also auch Provinz-Orchester zu großen Stars werden. Wenn Sie also in einer Big-Band spielen, dann geben Sie die Hoffnung nicht auf, auch ohne die Hilfe von Dieter Bohlen zum Megastar zu werden. Heutzutage kann man den Blumentanz auch auf CD kaufen, und wenn Sie das tun möchten, dann möchte ich Sie hiermit zu Ihrem Entschluss beglückwünschen. Es lohnt sich...

Ricky King - La Rose Noire (1987)


Aus der Rubrik "Umsonst gerippt, weil bereits auf CD erschienen" stelle ich Ihnen dieses Album von Hans Lingenfelder alias Ricky King vor. Bemerkenswert, dass die meisten Titel aus seiner eigenen Feder stammen und keine Cover-Versionen bekannter Titel sind. Diese Tatsache macht diese Scheibe zu einer besonderen. Mittlerweile gibt es mehr "Best-of"-Alben von Herrn King als reguläre Alben. Vielleicht schenken Sie ja jemandem zum bevorstehenden Muttertag eine schwarze Rose? Wenn es sowas überhaupt gibt, denn gesehen habe ich noch keine. Aber ich bin schließlich auch kein Rosenzüchter...