Dienstag, August 26, 2008

Simon Rady - Voices in Motion (1963)


Keine Frage, der Sommer ist gelaufen. Hätte ich nur zwei Wochen früher Urlaub genommen, dann hätte ich auch ein paar Sonnenstrahlen abbekommen. Nun denn, mein Hautkrebs-Risiko ist ob des sonnenlosen Wetters gen Null gesunken, obwohl das nach Auskunft meines Hautarztes erst in zwanzig bis dreißig Jahren akut wird. Beruhigt bin ich nach einem Hautkrebs-Screening allerdings doch: Sollte ich zwischen 2028 und 2038 Hautkrebs bekommen, lag es sicherlich nicht am Sommer 2008. Sollten Sie einen sonnigeren Sommer irgendwo auf dieser Welt verlebt und damit Ihr Hautkrebs-Risiko um das Unendlichfache gesteigert oder bereits Hautkrebs haben, dann wird Sie dieses Stück von Simon Rady und seinen Sängern aus der Sommer-Euphorie reißen bzw. Sie endgültig depressiv machen. "Autumn Leaves", die Herbstblätter, die langsam aber sicher am Boden verfaulen, der Franzose nennt das Stück "Les feuilles mortes", die sterbenden Blätter. Hier fallen also die Blätter für alle, die depressiv sind oder es noch werden wollen. Das Zuhören geschieht auf eigene Gefahr...

Simon Rady - Autumn Leaves

Donnerstag, Juli 24, 2008

Roberto Delgado - Caramba! (1965)


Roberto Delgado - Caramba 3 (1970)



Wieder einmal Roberto Delgado alias Horst Wende, diesmal mit seiner berühmten Caramba-Trilogie. Wie Sie unschwer erkennen können, fehlt mir Caramba 2, die ich aber in Kürze sicherlich von einem Kollegen erhalten werde. Im Gegenzug dafür habe ich ihm versprochen, mit der dritten Folge auszuhelfen. Nun denn, hier kommt der großartige Roberto Delgado! Carrrrrrammmmmmbaaaaaaa!

Roberto Delgado - Caramba 3

Mittwoch, Juli 09, 2008

The Swingin' Gentry Singers - Pop Goes the Country (1972)


Nun ja, alle anderen Blogs scheinen jetzt Singers-craze zu sein, Anita-Kerr-Singers, Rosy-Singers, Geoff-Love-Singers usw, usf. Da will ich natürlich in nichts nachstehen und präsentiere Ihnen die auch heute noch nahezu unbekannten Swingin' Gentry Singers. Mir persönlich ist dieses Vocal-Ensemble noch nie vorher aufgefallen, was aber nichts heißen mag. Auf jeden Fall implodiert oder explodiert hier erstmal das Gelände, der Anglophile onomatopoesiert (!) dies mit "Pop". Nun denn, wie auch immer: Pop ist in Zeiten von Tom Astor (ja, der mit der Sprühlack-Frisur) auch Country. Und dass das Genre "Country" auch über zum Schenkelklopfen verleitende Stücke verfügt, ist ja nicht erst durch das von den Carpenters populär gewordene Hank-Williams-Stück "Jambalaya" bekannt. Hier in der Version der Swingin' Gentry Singers...

The Swingin' Gentry Singers - Jambalaya

Mittwoch, Juli 02, 2008

Kurt Edelhagen - Olympia Parade (1972)


Kurt Edelhagen - Olympia Parade 2 (1972)




Nun ja, die Fußball-EM ist vorbei, Deutschland ist Vizemeister und du bist Deutschland. War doch so, oder? Egal. Wenden wir uns also dem nächsten Großereignis zu, das uns bevorsteht: Die Olympischen Spiele in Peking. Oder Beijing, wie es ja auch bei uns neuerdings heißt. Dazu habe ich zwei Schmuckstücke ausgegraben, die es in sich haben: Kurt Edelhagen hat mit seiner Bigband 1972 in München den Einzug der Nationen musikalisch untermalt und dafür auch die erste Goldmedaille bekommen, wenn man dem Aufkleber auf dem Plattencover Glauben schenken darf. Einige Länder gibt es zwar nicht mehr, aber als Einstimmung auf DAS Sportereignis 2008 dürfen Sie sich hier schon einmal musikalisch vorfreuen...

Kurt Edelhagen - Olympia-Parade

Kurt Edelhagen - Olympia-Parade 2

Donnerstag, Juni 26, 2008

Hugo Strasser - Barmusik (1963)


Es läuft zwar gerade die Fußball-EM, aber ab und zu hat man auch mal ein bisschen Entspannung nötig. Am besten natürlich in einer Cocktail-Bar. Und wenn dann noch hervorragende Bar-Musik wie zum Beispiel von Hugo Strasser zu hören ist, dann kann man sich zurücklehnen und das Leben ohne Hektik genießen. Ob die perfekte Untermalung für den Whisky an der Bar die Musik von Hugo Strasser sein kann, können Sie hier mit einem Medley ausprobieren. Na dann, Prost!

Hugo Strasser - Es liegt was in der Luft / Marina / Kalkutta liegt am Ganges

Freitag, Juni 20, 2008

Marvin Hamlisch - The Entertainer (1974)


Marvin Hamlisch wurde 1944 in New York geboren und gilt als einer der erfolgreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich stammt seine Familie, wie auch die von Barbra Streisand übrigens, aus Wien. Wenn Sie Scott Joplin's "The Entertainer" hören, dann hören Sie gewöhnlich die Version von Marvin Hamlisch, denn seine Version wurde im Film "Der Clou" verwendet. Herr Hamlisch schrieb sehr viele Filmmusiken und nebenbei auch noch das Musical "A Chorus Line", das auch bei uns erfolgreich war. Für seine Arbeit als Filmkomponist bekam er drei Oscars.
Dieses Album widmete Marvin Hamlisch neben einigen Eigenkompositionen komplett dem Komponisten des "Entertainer" Scott Joplin. Hier können Sie in das Titelstück hineinhören. Dann lassen Sie sich mal unterhalten...

Marvin Hamlisch - The Entertainer

Donnerstag, Juni 19, 2008

The Les Humphries Singers - Singing Kaleidoscope (1971)


Vom Gospelchor zur Pop-Ikone. Les Humphries brauche ich Ihnen nicht vorzustellen, Sie kennen ihn alle von Titeln wie "Mexico" oder "We Are Goin' Down Jordan". Les Humphries lebte damals in Hamburg und auch der als der selbsternannte Malle-König bekannte Schlagerbarde Jürgen Drews gehörte zu den Les Humphries Singers. Die Mischung brachte damals den Erfolg: Ein bisschen Gospel, ein Schuss Hippie und eine gute Prise Ethno, denn Les Humphries hatte Sänger unterschiedlichster Herkunft um sich geschart. Diese Musik versetzt einen direkt und ohne Umweg wieder zurück in die 70er...

Ein Les Humphries Medley

Samstag, Mai 24, 2008

James Last - Beachparty (1970)

James Last - Beachparty 2 (1971)

James Last - Beachparty 3 (1972)

James Last - Beachparty 4 (1973)

James Last - Beachparty 5 (1974)

James Last - Beachparty 6 (1975)


Ja, so etwas gehört natürlich zum Sommer dazu! Diese fantastische Serie aus den 70ern sollte bei keinem Pfadfindertreffen fehlen. Alles zum Mitsingen, falls man textsicher ist, oder zu Mitbrummen, falls man schon das ein oder andere Bier intus hat. Glücklicherweise muss ich diese Platten nicht alle heraufladen, da wäre ich nämlich einen ganzen Tag lang beschäftigt. Aber mein holländischer Kollege Loungelegends hat sich bereit erklärt, das zu übernehmen. Anfangen tut er mit Nummer vier, aber die anderen kommen sicher auch bald. Besuchen Sie doch einfach mal seine Website indem Sie hier klicken. Viel Vergnügen!

Ich habe gerade erfahren, dass der liebe Kollege wohl Probleme mit der sechsten Folge hat. Da helfe ich natürlich gern aus:

James Last - Beachparty 6

Dienstag, Mai 20, 2008

Henry Schultez - Wien à Gogo (1968)


Tja, da klappte wohl etwas mit der spanischen Zwiebel nicht, deshalb folgt hier binnen kurzer Zeit noch ein Album:
Henry Schultez heißt im wahren Leben Heinz Schultze und war Gitarrist bei James Last, Robert Last und Kai Warner. Aber er hat auch unter seinem internationalisierten Namen selbst Platten aufgenommen, unter anderem diese hier, die sich mit den Lebensgewohnheiten österreichischer Hauptstädter auseinandersetzt. Nein, nein! Das Stück "Im tiefen Keller sitz ich hier" ist von Ludwig Fischer aus Mainz und ist hier nicht mit drauf... Aber vielleicht interessiert Sie ja die 1473. Variation des Harry-Lime-Themas, dann sollten Sie mal in "Wien à Gogo" aus dem Jahre 1968 hineinhören...

Henry Schultez - Harry Lime Thema / I hab die schönen Maderln net erfunden

Montag, Mai 19, 2008

Tony Mottola - Spanish Guitar (1962)


Die "Roman Guitar" von Tony Mottola hatte ich Ihnen ja bereits vorgestellt. Hier kommt jetzt noch ein bemerkenswertes Gitarren-Album, nämlich die "Spanish Guitar". Aus dieser Platte möchte ich Ihnen gern den Tanz der spanischen Zwiebel präsentieren, so merkwürdig sich der Titel auch anhört. Am besten, Sie verschaffen sich selbst mal ein Bild von Tonys spanischer Gitarre und tanzen eine Runde mit der Zwiebel...

Tony Mottola - Dance of the Spanish Onion

Sonntag, Mai 18, 2008

James Last - That's Life (1967)


Ein netter Besucher meiner kleinen Vinyl-Liebhaber-Seite schlug unlängst vor, dass ich doch mal wieder eine in Vergessenheit geratene Scheibe von James Last vorstellen könnte. Ihm schwebte auch schon eine Platte vor, nämlich diese hier aus dem Jahre 1967. Diesem Wunsch komme ich gern nach. Hier also kommt eine fast in Vergessenheit geratene Platte von Hansi. Ich präsentiere Ihnen hier das Titelstück, das durch Frank Sinatra bekannt geworden ist. Viel Spaß...

James Last - That's Life

Dienstag, Mai 06, 2008

Berry Lipman - La Sega (1984)


Da es in meinem virtuellen Umfeld zur Zeit Leute gibt, die auf Berry Lipman geradezu abfahren, kommt hier noch eine Platte von ihm, die nicht so populär war, weil sie eher in den jazzigen Bereich tendiert. Wir Fachleute nennen solche Musik "Library Music". Diese Art von Musik wird hauptsächlich von TV-Journalisten zur Untermalung ihrer Reisebeiträge genutzt. Wobei es bei den Sendern ja nicht die Journalisten tun, sondern Leute, die extra dafür bezahlt werden. Das wäre übrigens auch ein Job, der mir gefallen könnte... Aber hören Sie sich doch einfach mal an, wie ein kleiner Elefant tanzt. Ähnlichkeiten mit Henry Mancinis "Baby Elephant Walk" aus dem Film "Hatari!" mit Hardy Krüger wären natürlich rein zufällig...

Berry Lipman - Baby Elephant Dance

Andre Kostelanetz - For the Young at Heart (1962)


Wieder mal umsonst gerippt, weil das Album auf CD erschienen ist. So geht es halt dann und wann. Seichte Melodien vom Großmeister der seichten Melodien. Aber die sind so seicht, dass es schon wieder schön ist. Für die nächste Hausparty ist diese Platte aber eher ungeeignet. Dann schon eher für Ihr nächstes autogenes Training...

Walter Wanderley - Batucada (1967)


Auch der brasilianische Orgelmeister Walter Wanderley ist auf CD zu haben. Für Fans der südamerikanischen Kultur ein absolutes Muss. Wenn Sie auf Gesang stehen, dann empfehle ich Ihnen noch die Platte "A Certain Smile - A Certain Sadness", die Walter Wanderley mit Astrud Gilberto zusammen aufgenommen hat. Ein Highlight der brasilianischen Musik, das auf keiner Cocktailparty fehlen darf.

The Bob Crewe Generation - Music to Watch Girls by (1967)


Hervorragende Musik von der Bob Crewe Generation, mitten aus dem Flower-Power-Pott. Wer die "Music to Watch Girls by" nicht kennt, der hat tatsächlich etwas verpasst. Sie haben allerdings die Chance, Ihren Wissensmangel auszugleichen, indem Sie sich diese Scheibe zulegen, die mit vielen Bonus-Stücken inzwischen auch auf CD zu haben ist...

James Last - The Rose of Tralee (1983)


Ebenfalls auf CD gibt es dieses schöne Album von James Last mit Melodien von der grünen Insel. Hauptsächlich finden wir irische Folklore, jedoch nicht im whiskey-geschwängerten Pogues-Stil, sondern eher zum Entspannen. Und wer von Ihnen immer noch glaubt, das Irland-Lied "Forty Shades of Green" sei ein uralter irischer Folksong, der lasse sich von mir eines Besseren belehren: Der Titel stammt aus der Feder von Johnny Cash, der auf einer Konzertreise in den 60ern von der grünen Insel so begeistert war, dass er dieses Lied schrieb...

The Brighouse & Rastrick Band - The Floral Dance (1978)


In meiner Jugend lief das Titelstück dieser LP im Radio rauf und runter. Mit den richtigen Stücken können also auch Provinz-Orchester zu großen Stars werden. Wenn Sie also in einer Big-Band spielen, dann geben Sie die Hoffnung nicht auf, auch ohne die Hilfe von Dieter Bohlen zum Megastar zu werden. Heutzutage kann man den Blumentanz auch auf CD kaufen, und wenn Sie das tun möchten, dann möchte ich Sie hiermit zu Ihrem Entschluss beglückwünschen. Es lohnt sich...

Ricky King - La Rose Noire (1987)


Aus der Rubrik "Umsonst gerippt, weil bereits auf CD erschienen" stelle ich Ihnen dieses Album von Hans Lingenfelder alias Ricky King vor. Bemerkenswert, dass die meisten Titel aus seiner eigenen Feder stammen und keine Cover-Versionen bekannter Titel sind. Diese Tatsache macht diese Scheibe zu einer besonderen. Mittlerweile gibt es mehr "Best-of"-Alben von Herrn King als reguläre Alben. Vielleicht schenken Sie ja jemandem zum bevorstehenden Muttertag eine schwarze Rose? Wenn es sowas überhaupt gibt, denn gesehen habe ich noch keine. Aber ich bin schließlich auch kein Rosenzüchter...

Bert Kaempfert - Dreaming in Wonderland (1964)


Ich gehe mal davon aus, dass Sie alles von Bert Kaempfert bereits auf CD besitzen, deshalb muss ich Ihnen weder Herrn Kaempfert noch einen Titel aus dieser LP vorstellen, richtig? Alle Titel von dieser Scheibe sind auch irgendwo auf CD zu finden, Sie können sich Ihre "Dreaming in Wonderland"-Platte also ganz bequem selbst zusammenstellen. Warum dann dieser Artikel in meinem Blog? Nun, es ist bemerkenswert, dass ich eine Bert-Platte aus dem Jahre 1964 für nur einen Euro in neuwertigem Zustand ergattern konnte. Es lohnt sich also, auf dem Flohmarkt die Augen offen zu halten...

Harry Stoneham - Hammond Hits the Highway (1969)


Hammondklänge aus England vom Franz Lambert der Insel. Hammond ist wie immer Geschmackssache, aber wer´s mag, der kann es sich sogar auf CD anhören. Nun, es gibt wohl wichtigere Musik auf CD zu veröffentlichen, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich gut streiten. Bemerkenswert sind allerdings Mr. Stonehams zu teil recht frivole Cover, die man auch bei seinem deutschen Kollegen Klaus Wunderlich oft findet...

Dan the Banjo Man - Dan the Banjo Man (1974)


Ebenfalls auf CD gibt es dieses Ein-Hit-Wunder aus England, ich hätte mir auch hier Arbeit sparen können. Das Bemerkenswerte an dieser Platte ist, dass man als Produzent die Musikfreunde kaum mehr veräppeln kann, als es hier getan wurde. Wir haben es mit einer klassischen Mogelpackung zu tun: Es gibt weder einen "Dan", noch ein Banjo, noch einen Mann. Phil Cordell, der hinter diesem Projekt steht, war nämlich noch ein Jüngling, als er diese Platte mit elektronischen Hilfsmitteln aufnahm...

Samstag, Mai 03, 2008

Roberto Delgado - Marimba à la Carte (1968)


Der großartige Horst Wende alias Roberto Delgado, der leider viel zu früh gestorben ist, erfreut uns diesmal mit Marimbas. Marimbas sind natürlich gewöhnungsbedürftig, aber im Arrangement von Roberto immer zu genießen. Außerdem schulde ich Ihnen ja noch den von mir erwähnten Titel "Cayenne Pepper". Sie erinnern sich? Don Cardello? Hier lade ich Sie nun zu einer Prise Cayenne-Pfeffer mit Horst Wende und seinen Marimbas ein...

Roberto Delgado - Cayenne Pepper

Donnerstag, Mai 01, 2008

Conny Scheffel - Fiesta Tropical (1971)


Hmmm... Conny Scheffel... Hmmm... Ein ziemlich schräges Cover, finden Sie nicht? Vielleicht ist Ihnen der Name "Lars Tiselius" ein Begriff, möglicherweise haben Sie sogar eine Hammond-Platte von ihm im Regal. Oder im Keller. Oder auf dem Dachboden. Dann schlage ich vor, dass, wenn Sie auf puren Heimorgelsound stehen, Sie diese Platte schnell mal wieder hervorkramen. Auf dieser Platte gibt es tropische Orgelklänge zu hören, die zum Teil auch von Herrn Scheffel selbst komponiert wurden. Aber was soll ich lange schwafeln, hören Sie doch einfach mal rein...

Conny Scheffel - Agitadora

Mittwoch, April 30, 2008

Don Cardello - Happy Sombrero (1970)


Don Cardello kenne ich nur als Komponisten des Stücks "Cayenne Pepper", das auch in der Version von Roberto Delgado großartig ist. Mehr kann ich über Herrn Cardello und seine Mariachis nicht in Erfahrung bringen, außer vielleicht noch die Tatsache, dass diese LP größtenteils aus durch Herb Alpert bekannt gewordenen Titeln besteht. Man hätte das Album also auch "Tribute to Herb Alpert" nennen können, aber "Happy Sombrero" klingt ja auch niedlich...

Don Cardello - Tijuana Taxi / Ay Ay Ay / Spanish Flea

Dienstag, April 29, 2008

Kurt Edelhagen - Plays Jim Webb (1974)


Kurt Edelhagen habe ich Ihnen ja schon in Zusammenhang mit der Olympiade 1972 in München vorgestellt. Hier nur der Hinweis von mir, dass sein Album mit Titeln von Jim Webb, das von Quincy Jones arrangiert wurde, jetzt auf CD erschienen ist. Ich hätte es also gar nicht zu digitalisieren brauchen. Wenn Sie möchten, dann können Sie dieses Album in digitaler Form beim CD-Händler Ihres Vertrauens erwerben. Von mir gibt es eine ausdrückliche Empfehlung für dieses Album.

Horst Jankowski - Sing mit Horst (1965)


"Sing mit Horst" war in den 60ern eine der erfolgreichsten Fernsehsendungen in Deutschland, nicht nur für die Musikbegeisterten. Was könnte denn schöner sein, als dass alle Leser dieses Blogs zusammen die Volksweisen dieser Welt zusammen singen? Ich glaube, dass Herr Jankowski nicht einmal in seinen kühnsten Träumen daran gedacht hat, dass sein Medley mit internationalen Volksliedern einmal in digitaler Form um die ganze Welt gehen könnte. Dann stimmen Sie mal alle mit ein...

Horst Jankowski - Internationale Volkslieder

Freitag, April 25, 2008

The Ray Charles Singers - Love Me... (1964)


Wieder mal ein Zufall... Ich stelle hier "Love Me..." von Ray Charles' Sängern vor, und mein Kollege Lemoncat setzt noch einen drauf und stellt "Love Me with all Your Heart" vor. Schauen Sie hier! Dieselbe Gruppe, ein ähnlicher Albumtitel, und doch unterschiedliche Titel auf den Platten. Hier kommt der andere Ray Charles mit seiner Gesangstruppe und singt uns einen Klassiker von Burt Bacharach, der durch Dionne Warwick, die ja bekanntlich die Tante von Whitney Houston ist, die mit Puff Daddy, Paff Diddy, Piff Duddy verheiratet ist oder war oder was auch immer... Aber nun wird es zu kompliziert. Früher war das anders, da hat man einfach ein Lied wie dieses hier aufgelegt und konnte sich schon entspannen. Versuchen Sie's mal...

The Ray Charles Singers - Do You Know the Way to San José?

Donnerstag, April 17, 2008

James Last - Well Kept Secret (1975)


Bisher war diese Platte wohl wirklich ein wohlgehütetes Geheimnis. Sie stammt aus dem Jahre 1975 und nur wenige Leute außer mir ;o) konnten diese Platte bisher ihr eigen nennen. Nicht viele Leute haben diese Platte damals gekauft, denn Hansi war seiner Zeit mit dieser Funk-Jazz-Disco-Platte, wie man es wohl heute nennt, weit voraus. Auf dieser Platte findet sich eine erstaunliche Version von "Summertime" neben vielen anderen Perlen. Und rechtzeitig zum 79. Geburtstag des Meisters erscheint ebendiese Platte "Well Kept Secret" als CD unter dem Titel "James Last in Los Angeles". Da Sie also nun die Gelegenheit haben, sich dieses großartige Werk selbst zuzulegen, dürfen Sie sich gern von hier das Original-Cover herunterladen. Leider hat die CD ein Cover, das mir persönlich als Nostalgiker nicht so zusagt. Also: Bestellen Sie sich die CD und basteln Sie Ihr eigenes Cover dazu. Viel Vergnügen...

Dienstag, April 15, 2008

Edmundo Ros - The Latin World of Edmundo Ros Vol. 1 (1970)


Gerade eben habe ich drüben bei Lemoncat den zweiten Teil dieses Albums entdeckt. Der Vollständigkeit halber sei das hier mal erwähnt, allerdings gibt es bereits fast alles von Eddie auf Silberscheibchen, deshalb gibt es auch aus Rechtsgründen hier keine Musik dazu. Aber wenn man sich nun dieses Cover "leiht", dann kann man diesen Sampler ganz leicht zu Hause mit den bereits vorhandenen CDs nachbauen, die Titel stehen auch in der richtigen Reihenfolge vorn auf dem Cover. Und sagen Sie doch selbst: die Manschettenknöpfe stehen dem Meister doch wirklich gut, oder etwa nicht?

Berry Lipman - Party Pepper No. 2 (1974)


Hallo, liebe Berry-Fans! Es wird Zeit, ein wenig Pfeffer unter Ihre Partygäste zu streuen, und wer bringt den Pfefferspender mit? Natürlich Friedel Berlipp, besser bekannt als Berry Lipman. Hier bereits zum zweiten Mal, leider besitze ich die erste Platte nicht, aber wer sie hat, der darf sich gern bei mir melden...

Noch ein Medley von Berry

Freitag, April 11, 2008

The Tattoos - The Original Tattoos (1972)

The Tattoos - Hawaiian Trumpets (1973)


Martin Moch und Heinz Habermann, zwei Trompeter aus den Orchestern James Last und Bert Kaempfert, bildeten zusammen das Trompetenduo "The Tattoos". Herr Moch war unter anderem für die fantastischen Soli bei den Titeln "Strangers in the Night", "Bye Bye Blues", "Sweet Maria" und "L-O-V-E" verantwortlich. Der wohl bekannteste Titel dieser beiden hervorragenden Blechbläser ist wohl das von Martin Böttcher komponierte "Hawaii Tattoo", das weltweit Beachtung fand. Ich stelle Ihnen heute den Titel "Hawaiian Drums" vom Album "Hawaiian Trumpets" vor. Und nicht vergessen: Spielen Sie diese Platte nur auf Ihrem Quadro-Sound-System ab! ;o)

The Tattoos - Hawaiian Drums

Donnerstag, April 03, 2008

Erwin Halletz - Mr. Casanova (1964)


Erwin Halletz wurde 1923 in Wien geboren. Er schrieb sehr viele Schlager, zum Beispiel die "Sauerkraut-Polka" von Gus Backus, und Filmmusiken und ging 1961 nach Monaco. Allerdings nicht aus steuerrechtlichen Gründen, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern um dort das Monte Carlo Light Symphony Orchestra zu leiten, was er bis zum Jahre 2002 auch tat. Seitdem lebt er wieder in Wien, weil er vermutlich auf seine Melange nicht länger verzichten konnte. Oder weil zu viele neureiche Proleten nach Monaco zogen, wer weiß?
Diese Platte spiegelt das monegassische Flair wider, allerdings verknüpft man den typischen Franzosen generell mit diesem schwülstigen Sound. Der jedem Minirock hinterherlaufende monegassische Casanova im Seidenbademantel hörte zu der Zeit genau diese Musik. Dann schnappen Sie sich jetzt Ihren Leoparden-Tanga, ziehen Sie Ihren Versace-Bademantel drüber und legen Sie diese Platte auf. Keine Frau wird Ihnen dann widerstehen können. "Da-da-dah-da-da-daaaah..."

Erwin Halletz - Babydoll